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Motorradhebebühne (elektrohydraulisch)

Bei Reparaturen, Wartung oder Instandsetzung von Motorrädern empfiehlt sich in einer Werkstatt oder privat eine Hebebühne. Im Handumdrehen lassen sich die Motorräder nach Bedarf in erhöhte Position bringen, sodass das Arbeiten rückenschonend sowie deutlich leichter wird.

Eine Motorradhebebühne elektrohydraulisch betrieben, zeichnet sich durch zahlreichen Vorteile aus, die im Einsatz sofort auffallen.

Voraussetzungen für eine Motorradhebebühne elektrohydraulisch betrieben

Eine Motorradhebebühne, die elektrohydraulisch betrieben wird, unterliegt folgendem Aufbau:

Sie verfügt über Zylinder, in denen Kolben Hydraulikaggregat komprimieren. So kann der Zylinder ausfahren und die Hebebühne anheben. Zum Ablassen wird ebendieses Aggregat aus dem Zylinder entlassen, was ein Abfahren der Motorradhebebühne mit sich bringt.

Zum Komprimieren der Flüssigkeit wird ein direkter Anschluss an das Stromnetz (meist 230V) vorausgesetzt. Während des Arbeitens mit der Motorradhebebühne, die elektrohydraulisch betrieben wird, muss diese dauerhaft mit Strom versorgt werden.

Andere Modelle der Motorradhebebühnen werden pneumatisch, also nur mit Luftdruck, elektropneumatisch oder rein hydraulisch gesteuert. Die Kombination aus Hydraulik, die vorwiegend bei Schwerlasten zum Einsatz kommt und der elektrischen Steuerung der Zylinder, sorgt für ein unschlagbares Team.

Wichtig: Das Aggregat der Motorradhebebühne elektrohydraulisch gesteuert, sollte sich unterhalb der Hebebühne befinden. Liegen Aggregat, Kabel oder andere Bauteile frei umher, kann dies zu einer Gefahr am Arbeitsplatz werden!

Belastbarkeit, Hubhöhe und Handhabung – Wie entscheidet man richtig?

Der Kauf einer Motorradhebebühne in elektrohydraulischer Form sollte unter einigen Aspekten stattfinden. Nur durch das Berücksichtigen von wichtigen Kriterien, kann eine Motorradhebebühne gefunden werden, die nicht nur den eigenen Ansprüchen genügt, sondern die Arbeit zu einer Leichtigkeit macht.

Das wichtigste Kriterium ist natürlich die Belastbarkeit der Motorradhebebühne, die elektrohydraulisch betrieben wird. Es kommt voll und ganz darauf an, welches Motorradmodell vorwiegend auf der Hebebühne genutzt werden soll, oder ob man mit jedem Modell rechnen muss. Für Leichtgewichte eignen sich Hebebühnen, die mit einer maximalen Traglast von 500 kg ausgerüstet sind.

Doch für schwerere Geschosse, wie beispielsweise eine Enduro, Harley’s und Gold Wings, sollte die Traglast mindestens 700 kg betragen. Zu berücksichtigen ist, dass nicht nur die Maschine auf der Hebebühne platziert wird, sondern zum Teil auch zusätzliches Werkzeug, Spanngurte oder andere Sicherungen.

Zum gemütlichen, ergonomischen und schonenden Arbeiten empfiehlt es sich, ebenso die Hubhöhe genauer zu begutachten. Die Arbeitsfläche der Motorradhebebühne elektrohydraulisch betrieben, sollte so weit ausfahrbar sind, dass man ohne Problem im Knien oder Stehen darunter arbeiten kann. Eine angenehme Arbeitsposition kann somit immer nach Belieben eingenommen werden.

Last but not least sieht man sich dem Aspekt der Handhabung gegenübergestellt. Während des Auf- und Abfahrens der Hebebühne sollte sich diese einfach arretieren lassen. Mehrere zuvor eingestellte Arretierpunkte, ermöglichen das flexible Arbeiten.

Der Anhebe- und Absenkprozess darf nur wenige Sekunden in Anspruch nehmen. Dennoch muss die Hubplatte der Motorradhebebühne, die elektrohydraulisch betrieben wird, sanft hinunterfahren. Hierfür sorgt ein Druckablassventil, welches das Ausströmen der Hydraulikflüssigkeit aus dem Zylinder drosselt und nur in gleichmäßigen Mengen zulässt.

Um möglichst viel Zeit einzusparen, sodass direkt nach Erhalt der Motorradhebebühne elektrohydraulisch begonnen werden kann zu arbeiten, empfehlen sich bereits vormontierte Modelle. Diese ersparen sehr viel Arbeit.

Sicherheit des Motorrades stets im Auge

Einfache Handhabung, hohe Belastbarkeit und ein ergonomisch optimales Arbeiten werden von der Motorradhebebühne, die elektrohydraulisch betrieben wird, erfüllt? Dann muss nur noch auf die Sicherheit des Motorrades, während daran gearbeitet wird, geachtet werden.

Eine ausreichend große Hubplatte sollte vorhanden sein. So kann das Motorrad sicher abgestellt werden, ohne dass es vornüber ragt. Unterstützt wird das Motorrad hierbei von zahlreichen Fixierungspunkten.

Diese ermöglichen das Anlegen von Spanngurten oder andere Befestigungsmöglichkeiten an der Hebebühne und gleichzeitig am Motorrad selbst. Zusätzlich sorgen regelmäßig platzierte Sicherheitsabstützungen für einen sicheren Stand.

So kann das Motorrad nach Belieben auf- und abgefahren werden, ohne dass es ins Wanken gerät.

Tipp: Wer beim Kauf der Hebebühne nicht nur auf eine ausreichende Größe der Hubplatte und maximale Belastbarkeit bezogen auf das eigene Motorrad achtet, der kann die Hebebühne ebenso für andere Fahrzeuge nutzen.

Im Handumdrehen lassen sich die meisten Hebebühnen für Motorräder auch in praktisches Werkzeug für Quads, Kleinwagen und Roller umwandeln.

So steht die Motorradhebebühne elektrohydraulisch Morgen noch sicher!

Der Stand der Motorradhebebühne ist eine Kombination aus Bewegungsfreiheit und absolut stabilem Halt. Daher kommen hierbei meist Hubrollen zum Einsatz. Großer Vorteil dieser nützlichen Bauteile ist es, dass sie es ermöglichen, die Hebebühne bei Bedarf kinderleicht durch die komplette Werkstatt zu schieben.

Während des Arbeitens an einem Motorrad hingegen, können Bremsen eingerastet werden, die ein Wegrollen verhindern.

Mit einer Motorradhebebühne elektrohydraulisch betrieben, kann das Arbeiten in jeder Werkstatt schnell und einfach erleichtert werden. Mit der Motorradhebebühne ist Schluss mit lästigem Bücken, unangenehmer Körperhaltungen und Verrenkungen für Einblicke in verwinkelte Ecken des Motorrades.